
Das im Zuge der Vorbereitungen zur Bundesgartenschau Koblenz 2011 umgestaltete Konrad-Adenauer-Ufer ist ein Teil der Koblenzer Rheinanlagen, zu denen auch die Kaiserin-Augusta-Anlagen gehören. Diese Promenaden am linken Ufer des Rheins in Koblenz sind zusammen 4,5 km lang. Der preußische Gartenbaumeister Peter Joseph Lenné gestaltete sie zwischen 1856 und 1861 im Auftrag von Augusta von Sachsen-Weimar-Eisenach, der Gemahlin Kaiser Wilhelms I. Von der Oberwerther Brücke im Stadtteil Oberwerth bis zur Höhe Stresemannstraße nördlich des Kurfürstlichen Schlosses führte der damalige Park. Der zweite Abschnitt vom Kurfürstlichen Schloss bis zur Danziger Freiheit, unmittelbar hinter dem Deutschen Eck, wurde erst ab 1890 nach dem Abtragen der dortigen Festungsmauern verwirklicht und 1976 Konrad-Adenauer-Ufer genannt, um Adenauers Engagement für die Wiederherstellung der deutschen Demokratie zu würdigen.







