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Projektstart für Rad- und Fußverkehrsprojekte Moselweiß/Rauental/Goldgrube - Rodung von Hecken und Bäumen

Wer zu Fuß oder mit dem Rad von der Goldgrube nach Moselweiß oder Rauental möchte, muss seit 2008 meist große Umwege machen. Damals ist der Bahntunnel in Höhe Kemperhof entfallen. Die Stadt macht nun ihre Zusage wahr, eine Ersatzverbindung über die Moselstrecke der DB zu schaffen. Wie bereits berichtet, ist eine Brücke nur für den Fuß- und Radverkehr geplant und soll schon Ende 2026 benutzbar sein. Sie wird dort gebaut, wo die meisten Menschen die Gleise queren möchten: In Höhe der Supermärkte an der Koblenzer Straße im Norden und zwischen Dominicusstraße und Comeniusstraße im Süden. Um die Brücke besser anzubinden und generell den Rad- und Fußverkehr zu fördern, ist außerdem der Neubau eines bahnparallelen Fuß-/Radwegs zwischen Heiligenweg bzw. Kemperhof (Café Luy) und Behring-/Hoevelstraße geplant. Beide Maßnahmen werden von der Bundesregierung aus dem Programm “Klimaschutz durch Radverkehr“ gefördert.

Damit die Bauvorbereitungen für beide Projekte im Spätsommer dieses Jahres beginnen können, müssen die benötigten und teils auch angrenzende Flächen noch im Februar von Hecken und Bäumen befreit werden. Zum Schutz von brütenden Vögeln sind diese Arbeiten nämlich nur in den Wintermonaten zulässig. Meist handelt es sich um junge Birken und Brombeersträucher, auf der Goldgruber Seite auch um ältere Pappeln. Auch neben den geplanten Verkehrsflächen muss z.T. gefällt werden, um z.B. Baugrunduntersuchungen, Kampfmittelsondierungen und das Anlegen von ersten Maßnahmenflächen zum Schutz der bedeutenden Mauereidechsenpopulation zu ermöglichen. Zusätzliche Lagerflächen für die Arbeiten, die erst 2025 benötigt werden, werden erst zum Jahresende 2024 gerodet. Die Rodungserlaubnis der zuständigen Naturschutzbehörden liegt vor. Naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen werden im gleichen Bereich umgesetzt, insbesondere zugunsten der schon genannten Eidechsen. Die Brücke über die Bahngleise soll in den Folgejahren durch Ergänzung von Bahnsteigen zum Bahnhaltepunkt „Verwaltungszentrum“ erweitert werden.

Das Bild zeigt die Markierung eines Fahrradsymbols auf gepflasterter Straße.