Baustellenhelm und Bagger im Sonnenuntergang

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Ankerpfad, beliebter Wanderweg zwischen Lay und Karthause, wird restauriert

Der Ankerpfad ist ein alter Verbindungspfad zwischen den Stadtteilen Lay und der Karthause, der sich durch unbewirtschaftete Weinanbauflächen und den Koblenzer Stadtwald schlängelt. Begrenzt wird der Weg durch insgesamt rund 320 Meter lange talseitige Natursteinmauern im Eigentum der Stadt, sowie rund 390 Meter lange Natursteinmauern in Privateigentum. Der Weg ist seit jeher ein beliebter Wanderweg gewesen. Im Januar 2015 stürzte ein talseitiger 10 Meter langer Mauerabschnitt ein. Seitdem ist der Pfad gesperrt.

Doch das soll nicht so bleiben: Zurzeit finden Sicherungsarbeiten am Ankerpfad statt, um den Weg wieder herzustellen und ihn anschließend für die Öffentlichkeit freigeben zu können. Zur Sicherung des beschädigten Geländeabschnitts wird nach Herstellung eines Fundaments eine rückverankerte Gabionenwand hergestellt. Diese wird anschließend hinterfüllt und mit einem neuen Geländer zur Absturzsicherung versehen.

Nach dem aktuellen Zeitplan sollen die Arbeiten bis Mitte August abgeschlossen sein. Wegen der schwierigen topografischen Verhältnisse stellt der Materialtransport zur Einbaustelle eine große Herausforderung dar. Eine beauftragte und auf solche Arbeiten spezialisierte Baufirma aus Österreich hat sich entschlossen, den Beton für das Fundament sowie das Material für die Füllung der Gabionen mit Hilfe eines Hubschraubers zur Einbaustelle zu bringen.

Ankerpfad