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Hier finden Sie Antworten auf die meist gestellten Fragen zur Pfaffendorfer Brücke.

Sollten Sie darüber hinaus noch Fragen haben, können Sie uns gerne ihre Fragen per Mail zusenden.

Weil alle drei Brücken Schäden aufweisen, die präventiv beseitigt werden müssen. Nur so können weitere Schäden verhindert und kann sichergestellt werden, dass die Brücken weiterhin befahrbar sind.

Die Sanierungsarbeiten an der Südtangente und an der Bendorfer Brücke waren bereits seit langer Zeit geplant und sollten sich zeitlich nicht mit einer Baustelle auf der Pfaffendorfer Brücke überschneiden. Eine Prüfung der Pfaffendorfer Brücke im März hat jedoch gezeigt, dass sich die Schäden an der Brücke in einem unerwartet schnellen Tempo weiterentwickeln. Da die Pfaffendorfer Brücke noch mindestens vier Jahre unter Verkehr bleiben muss, musste unmittelbar mit Sanierungsarbeiten begonnen werden. Diese Arbeiten stellen sicher, dass die alte Brücke noch bis zur Fertigstellung der neuen Brücke befahren werden kann.

Die Arbeiten an der Bendorfer Autobahnbrücke und der Südbrücke (beide in Verwaltung des LBM) waren aufeinander und auch mit der Stadt abgestimmt. Die zwingende Notwendigkeit der Arbeiten und Einschränkungen an der Pfaffendorfer Brücke wurde erst erkennbar, als an den anderen Brücken bereits gearbeitet wurde.

Derzeit wird geschätzt, dass die Instandsetzung über 1 Mio. Euro kosten wird. Der genaue Abrechnungswert ergibt sich jedoch erst am Bauende, da es während der verschiedenen Bauphasen durchaus noch zu Leistungsverschiebungen kommen kann.

Die Pfaffendorfer Brücke wurde, wie bundeseinheitlich vorgeschrieben, in regelmäßigen Abständen geprüft. Um für ein höchstmögliches Maß an Sicherheit zu sorgen wurde die Entwicklung der Bauschäden genau beobachtet. Deshalb wurde die letzte Prüfung der Brücke sogar fast genau drei Jahre vor dem eigentlich vorgeschriebenen Intervall vorgenommen.

Es gibt quasi keine aufeinanderfolgenden Bauabschnitte, alle Arbeiten laufen zum Teil fließend ineinander bzw. unabhängig voneinander.

Folgende Bauabschnitte finden in den kommenden Monaten statt:

  1. Dauerhafter Verschluss der Schrammbordfuge (Arbeiten laufen gerade); Fertigstellung Ende Juni.
  2. Ertüchtigung des Endquerträgers, Seite Koblenz (bis auf Ergänzungsleistungen fertig)
  3. Ertüchtigung der Übergangskonstruktion, Seite Pfaffendorf (Leistungen sind beauftragt, Umsetzung Juni 2019)
  4. Aufbau eines Arbeitsgerüstes mit verfahrbaren Arbeitsebenen (im Aufbau, fertig Ende Mai / Anfang Juni)
  5. Beseitigung der Schäden an den Zugbalken der Fahrbahntafel ab Juni

Derzeit geht die Stadt davon aus, dass die Sanierungsarbeiten im Herbst diesen Jahres abgeschlossen sein werden.

Einkaufsspitzen, in Ferienzeiten, an Wochenenden oder Feiertagen sind die verkehrlichen Auswirkungen durch die Sanierungsarbeiten gering.
Die Hauptverkehrszeiten liegen morgens zwischen 6.30 Uhr und 8.00 Uhr, nachmittags zwischen 16.30 Uhr und 18 Uhr. Insbesondere zu diesen Zeiten kann es auf der Brücke zu Staus kommen.

Nein, weil es in der Umgebung von Koblenz keine weiteren Rheinbrücken gibt.

Mit Abschluss der Arbeiten wird mindestens eine dritte Spur in Wechselschaltung freigegeben. Das bedeutet, dass die Verkehrsspitzen morgen stadteinwärts und die Verkehrsspitze nachmittags stadtauswärts mit jeweils zwei Fahrspuren bedient werden. Dies wird die Verkehrsverhältnisse deutlich entlasten.

Ein Wechselspurschaltung funktioniert so, dass die mittlere von insgesamt drei Spuren jeweils für die gewünschte Richtung und nach Bedarf wechselseitig freigegeben wird. Dies kann durch ein banales Ampelsystem geschehen oder auch über verfahrbare Schutzwände (ähnlich einer Eisenbahnweiche) oder durch beides

Bis zum Abschluss der derzeitigen Arbeiten. Sobald die jetzigen Arbeiten, die die Schäden stoppen und zum Teil sogar reparieren, abgeschlossen sind. Man arbeitet daran noch in diesem Jahr zumidest wieder eine Dreispruigkeit zu gewährleisten.

Noch in diesem Monat wird die Planfeststellung des Neubaus bei der zuständigen Planfeststellungsbehörde beantragt. Vom erfolgreichen Ausgang dieses öffentlichen Baurechtsverfahrens wird abhängig sein, wann mit dem Bau begonnen werden darf. Und dies kann naturgemäß nie genauer bestimmt sein. Die Detailplanungen für den Neubau laufen parallel auf Hochtouren. Wenn alles gut läuft, könnte Ende 2020 ein Bauvertrag abgeschlossen und mit dem eigentlichen Bau 2021 begonnen werden. Es ist mit einer Bauzeit von drei Jahren zu rechnen, wobei etwa nach zwei Jahren der Verkehr bereits auf die neue Brücke umgelegt wird. Mit anderen Worten: Die alte Pfaffendorfer Brücke muss mindestens noch vier Jahre unter Verkehr bleiben.

Die andere Rheinseite kann sehr gut mit dem Fahrrad oder zu Fuß erreicht werden. Keinerlei Einschränkungen gibt es natürlich auch beim Schienenverkehr. Auch die Seilbahn ist während deren Geschäftszeiten (unter der Woche meist von 09:30 bis 19:00 Uhr) eine gute Alternative. Ansonsten sind die Nutzung der Busse und die Bildung von Fahrgemeinschaften geeignet, Stau zu reduzieren.

Tipp: Montags bis freitags besteht von 06:00 bis 09:00 die Möglichkeit, kostenlos ein Ticket für die Fähre zwischen Koblenz und Ehrenbreitstein zu erhalten. Dieses enthält neben der Hin- auch die kostenlose Rückfahrt am gleichen Tag.

Auf der Homepage der Stadt Koblenz www.koblenz.de, des Stadtmarketings www.koblenz-baut.de und auf der Homepage der evm www.evm.de

Über die installierten Webcams des Landesverkehrsportals www.verkehr.rlp.de, aber auch über Google Maps.

Die Frage ist schwierig zu beantworten, da die täglichen Einpendler aus sehr verschiedenen Richtungen und Orten kommen. Die Stadt prüft aber die Möglichkeit der Einrichtung einer digitalen Mitfahrerbörse.

Die Stadt hat sich erfolgreich mit der evm-Verkehrsgesellschaft über eine Verbesserung des ÖPNV-Angebots abgestimmt. Die rheinquerenden Buslinien sollen gestärkt werden, in dem die Busse zwischen Vallendar und Koblenz in engerer Taktung fahren. Außerdem hoffen wir, dass bereits in den kommenden Monaten die Fahrpreise für den Bus reduziert werden können.

Die Stadt Koblenz ist selbst einer der großen Arbeitgeber in Koblenz und hat deshalb die Rahmenarbeitszeit für ihre rund 2200 Mitarbeiter/innen ausgeweitet. Darüber hinaus befinden wir uns in engem Kontakt mit anderen großen Arbeitgebern. Das Ziel ist, in vielen Firmen in unserer Stadt und im Umland eine größere Flexibilität in den Arbeitszeiten zu ermöglichen, soweit dies möglich ist
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Mitte Juni tagt die Gesellschafterversammlung des Verkehrsverbunds Rhein-Mosel. Dort wird ein Beschluss angestrebt, nachdem die Preise bereits ab Mitte Juni um 25 bis 30 Prozent gesenkt werden sollen.