Großprojekte

Neubau des Stauraumkanals an der Andernacher Straße


Die Stadtentwässerung, ein Eigenbetrieb der Stadt Koblenz, wird ab März 2020 mit den Bauvorbereitungen bzw. dem Einrichten der Baustelle, und anschließend mit den eigentlichen Bauarbeiten/Kanalbauarbeiten zum Neubau des Stauraumkanals entlang der Andernacher Straße im Stadtteil Lützel beginnen. Im Rahmen dieser Arbeiten werden auch die Hausanschlüsse bis zur Grundstücksgrenze erneuert.

Mit den Bauarbeiten wurde die ARGE Klaus Rick GmbH & Co.KG / Himmel & Hennig Vortriebstechnik GmbH beauftragt. Die vorgesehene Bauzeit beträgt ca. 26 Monate (ab März 2020 bis Ende April 2022), vorausgesetzt, dass keine besonderen Umstände eine Verzögerung bewirken.

 

Bauabschnitte:

  • Herstellung Abfangkanäle Andernacher Straße, Bereich Douquestraße – Feldstraße
  • Vortrieb Stauraumkanal DN 2000 ab Doppelstartbaugrube Einmündung Wallersheimer Weg bis Kreuzung Brenderweg-Gartenstraße, sowie bis zur Rheinkaserne. Herstellung der zugehörigen Schachtbauwerke.
  • Herstellung Entlastungsbauwerk in der Gartenstraße.
  • Vortrieb Mischwasserkanal DN 1400 im Bereich der DB-Anlage, mit Unterquerung der DB-Anlage bis zur Rheinkaserne, sowie entlang der Straße Am Franzosenfriedhof bis zum Anschluss an die Andernacher Straße. Herstellung der zugehörigen Schachtbauwerke.
  • Kanalbauarbeiten in der nördlichen Andernacher Straße, zwischen Rheinkaserne / Querung DB-Anlage und der Einmündung Herberichstraße, in offener Bauweise.
  • Kanalbauarbeiten in der Gartenstraße, zwischen Einmündung Neuendorfer Straße und Kreuzung Brenderweg – Andernacher Straße, in offener Bauweise.
  • Herstellung der Hausanschlussleitungen im Bereich der Vortriebsstrecken

 

Verkehrsführung:

Um die Einschränkungen für die Anwohner möglichst gering zu halten, wird die Baumaßnahme teilweise unter Einbahnstraßenregelung, zum Teil unter halbseitiger Sperrung bzw. einer 1-streifigen Gegenverkehrsregelung sowie zum Teil unter Vollsperrung ausgeführt. In Teilbereichen werden durch die Baumaßnahme großräumige Umleitungen für den Durchgangsverkehr erforderlich, welche dann entsprechend ausgeschildert werden.

Für Anlieger werden Zufahrtsmöglichkeiten bis zur Baustelle geschaffen. Die Zufahrten zu den Parkplätzen und Garagen bleiben, solange es der Baufortgang erlaubt, erreichbar. Wenn der Kanalbau direkt vor den Zufahrten betrieben wird, können die Grundstücke nicht angefahren werden. Die fußläufige Erreichbarkeit der Grundstücke und die Erreichbarkeit der Grundstücke für Rettungskräfte und Feuerwehrfahrzeuge wird jedoch durchgehend gewährleistet.
Die bauausführende Firma und die Stadtentwässerung Koblenz werden bemüht sein, diese Behinderungen so kurz wie möglich zu halten.

Die Douqué Straße muss im Zuge des Neubaus ab dem 29.06.2020 bis zum 21.08.2020 voll sperren. Die Vollsperrung beginnt im Gehweg des Kreuzungsbereich Andernacher Straße und endet bei Gebäude 3 der Douqué Straße. Der restliche Teil der Douqué Straße kann weiterhin über den „Wilhelm-Stöppler-Platz“ angefahren werden. Die Vollsperrung ist erforderlich um in der Douqué Straße eine Vorflut für die, in einem späteren Abschnitt, zu errichtenden Abfangkanäle zu schaffen. Die Anlieger und Nutzer des Parkplatzes „Wilhelm-Stöppler-Platz“ werden umgeleitet.

Die Stadtentwässerung Koblenz bittet die Anwohner und die Verkehrsteilnehmer um entsprechende Beachtung und um Verständnis für die erforderliche Baumaßnahme!

 

Hier finden Sie einen Übersichtsplan über die Baugruben!

 

Zielbaugrube Entlastungsbauwerk (Bereich Kreuzung Brenderweg-Gartenstraße-Andernacher Straße):

Innerhalb der Gartenstraße sind für die Zielbaugrube des Rohrvortriebs und der anschließenden Verlegung des Mischwasserkanals sowie der Entlastungshaltung in offener Bauweise zwei Verkehrsphasen erforderlich (Bauphase 1: Zielbaugrube Rohrvortrieb / Entlastungsbauwerk; Bauphase 2: Kanäle Gartenstraße).

Der Rohrvortrieb unter dem unmittelbaren Kreuzungsbereich Andernacher Straße/Brenderweg wird im 24h-Durchlaufbetrieb an einem Wochenende von Freitag ca. 22.00 Uhr bis Montag ca. 3.00 Uhr durchgeführt. Für diesen Zeitraum wird der Kreuzungsbereich und damit die Zu- und Abfahrt zur Balduinbrücke vollgesperrt. Der genaue Zeitraum der Sperrung ist abhängig vom tatsächlichen Bauverlauf und wird rechtzeitig in Koblenz-baut unter „Aktuelles“ und in den jeweiligen Medien bekannt gegeben.

Für die weiteren Kanalbauarbeiten wird der Verkehr in der Gartenstraße in Richtung Norden einspurig an der innerhalb der Abfahrt von der Balduinbrücke auf die Gartenstraße gelegene Baugrube für das Entlastungsbauwerk vorbeigeführt. Eine Einfahrt in die Gartenstraße in südliche Richtung ist dann nicht mehr möglich. Eine alternative Route über die im Osten der Baugrube gelegene Straßburger Straße wird ausgeschildert. Der von Süden kommende Verkehr aus Richtung Neuendorfer Straße kann in dieser Bauphase weiterhin die Gartenstraße Richtung Norden nutzen. Da die Linksabbiegerspur auf die Balduinbrücke für die Bauzeit gesperrt bleibt, wird ein Linksabbiegen über die verbleibende Spur gestattet. Der westliche Gehweg in der Gartenstraße wird für die Bauzeit gesperrt. Fußgänger werden über die bestehende Lichtsignalanlage im Kreuzungsbereich auf den östlichen Gehweg geführt. Die vorhandene Lichtsignalanlage wird programmtechnisch angepasst.

Für die Herstellung der Kanäle in offener Bauweise bleiben die Verkehrsregelungen im Wesentlichen wie für die Herstellung des Rohrvortriebs bzw. des Entlastungsbauwerkes bestehen. In dieser Phase muss jedoch die Gartenstraße zwischen der Neuendorfer Straße im Süden und der Kreuzung Balduinbrücke / Andernacher Straße im Norden komplett gesperrt werden. Als alternative Route wird die im Osten der Baugruben gelegene Straßburger Straße und die Neuendorfer Straße genutzt. Der östliche Gehweg kann weiterhin genutzt werden.
Die Verkehrsphase der Vollsperrung wird 2-mal benötigt. Einmal für die Herstellung des neuen Transportsammlers in der Gartenstraße. Ein zweites Mal nach Inbetriebnahme des neuen Kanalsystems zwecks Herstellung einer weiteren Kanalleitung.

 

Zielbaugrube (Bereich Einmündung der Straße Am Franzosenfriedhof in die Andernacher Straße):

Im Bereich dieser Zielbaugrube für den Rohrvortrieb wird der Verkehr einspurig an der am westlichen Straßenrand gelegenen Baugrube vorbeigeführt. Auf die Anordnung einer Lichtsignalanlage in diesem Bereich wird verzichtet und es wird eine Einbahnstraßenregelung in Richtung Herberichstraße-Rheinkaserne-Andernacher Straße eingerichtet. Aufgrund der Ausbildung als Zielbaugrube wird die Baugrube über einen verhältnismäßig kurzen Zeitraum betrieben und nach dem Bergen der Vortriebsmaschine wieder verfüllt und provisorisch befestigt. Erst mit der Errichtung des dazugehörigen Schachtbauwerkes und der Inbetriebnahme des neuen Kanalsystems wird die Baugrube wieder geöffnet und die Verkehrssicherung erneut eingerichtet.
Der westliche Gehweg muss im Baustellenbereich gesperrt und die Fußgänger über den östlichen Gehweg an der Baustelle vorbeigeführt werden. Für die Sicherung des querenden Fußgängerverkehrs wird eine rein bedarfsgesteuerte Lichtsignalanlage installiert.

 

Zielbaugrube (Bereich Einfahrt Rheinkaserne):

An der Zielbaugrube in Bereich der Einfahrt zur Rheinkaserne wird der Verkehr an der am westlichen Straßenrand gelegenen Baugrube vorbeigeführt. Dazu wird eine bauzeitliche provisorische Umfahrung auf dem Grünstreifen zwischen Fahrbahn und Zaunanlage der Rheinkaserne erstellt. Der östliche Gehweg entlang der Zaunanlage wird bauzeitlich gesperrt. Fußgänger können weiterhin den westlichen Gehweg entlang der Zaunanlage des Güterbahnhof Lützel verwenden.

 

Doppelstartbaugrube (Bereich Einmündung Wallersheimer Weg in die Andernacher Straße):

Im Bereich der Doppelstartbaugrube an dieser Einmündung wird der Verkehr an der innerhalb der westlichen Rechtsabbiegerspur gelegenen Baugrube vorbeigeführt. Der westliche Gehweg wird im Baustellenbereich gesperrt. Die Fußgänger werden über den östlichen Gehweg an der Baustelle vorbeigeführt.