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Sanierung der Pfaffendorfer Brücke

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Pfaffendorfer Brücke über dem Rhein

Die Pfaffendorfer Brücke verbindet die Stadt Koblenz über die Bundesstraße 49 mit der gegenüberliegenden Rheinseite und den dort liegenden Stadtteilen. Somit stellt sie im Zusammenhang mit dem direkt anschließenden Friedrich-Ebert-Ring eine der Hauptverkehrsachsen in Koblenz dar.

Die letzte Sanierung des Bauwerks lag rund 25 Jahre zurück. Eine weitere, umfassende und kostenintensive Sanierung war nach Prüfungen nicht wirtschaflich, stattdessen soll eine neue Brücke gebaut und die alte Brücke abgerissen werden. Bis zum Neubau und auch während der Errichtung eines neuen Bauwerks muss der jetzige Rheinübergang noch weiter in Betrieb bleiben.

Die letzte Brückenhauptprüfung mit den dazugehörigen Materialuntersuchungen hatte ergeben, dass zum Erhalt der Pfaffendorfer Brücke in Teilbereichen Instandsetzungsarbeiten notwendig waren. Diese waren unumgänglich und konnten nicht aufgeschoben werden, da die Haltbarkeit des Bauwerks bis zum Bau der neuen Brücke sichergestellt werden musste. Dabei wurden schwerwiegende Schäden (insbesondere Schäden an den Zugbalken der Betonfahrbahnplatte, an einem schwer geschädigten Endquerträger und einer Übergangskonstruktion) beseitigt und die Mängel an der Bauwerkslagerung mit einem Dauermonitoring versehen. Darüber hinaus sind weitere Monitoring- und kleinere Baumaßnahmen durchgeführt worden.

Die Sanierungsmaßnahmen sind nun abgeschlossen und die Bauwerksprüfungen haben ergeben, dass die Pfaffendorfer Brücke seit dem 31.10.2019 wieder vierspurig befahren werden darf. Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 30 t dürfen die Brücke vorerst weiterhin nicht befahren, LKWs und Busse mit einem Gesamtgewicht bis 30 t unterliegen einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h.

Wir haben die Sanierungsmaßnahmen begleitet und geben Ihnen hier die Möglichkeit, ihren Verlauf nachzuvollziehen.

Außerdem finden Sie weiter unten die Antworten auf die meistgestellten Fragen zur Pfaffendorfer Brücke.

Die Instandsetzungsarbeiten an der Pfaffendorfer Brücke wurden zwischenzeitlich abgeschlossen. Ab Donnerstagfrüh, 31. Oktober, stehen wieder alle vier Fahrspuren für den Fahrzeugverkehr zur Verfügung; ausgenommen sind weiterhin Schwerfahrzeuge über 30 Tonnen.

In der Nacht vom Mittwoch, 30. auf Donnerstag, 31. Oktober muss die Brücke ein letztes Mal voll gesperrt werden, um die Stahlgleitwände, die in den vergangenen Monaten die äußeren Fahrspuren absperrten, abzutransportieren. Die Vollsperrung beginnt um 21.30 Uhr und endet spätestens um 5.30 Uhr. Fußgänger und Radfahrer werden nicht eingeschränkt; die Busunternehmen werden die geänderten Fahrzeiten ihrer Busse gesondert bekannt geben.

Darüber hinaus werden auch die Sperrzäune im Bereich der Leinpfade auf beiden Seiten des Rheins entfernt, so dass Radfahrer und Fußgänger diese wieder uneingeschränkt nutzen können.

Während der Zeit der nächtlichen Vollsperrung werden Umleitungsstrecken für beide Fahrtrichtungen über die Südbrücke eingerichtet und beschildert.

Die Stadtverwaltung bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die auftretenden Behinderungen.

Die Verkehrsqualität wird sich ab Donnerstagfrüh deutlich verbessern. Durch die Freigabe aller vier Spuren erwartet die Stadt allerdings Verdrängungsverkehre insbesondere von der Südbrücke auf die Pfaffendorfer Brücke. Der Verkehrsfluss über den Friedrich-Ebert-Ring kann aber nicht durch Verlängerung der Grünphasen verbessert werden, weil dann die wichtigen Fahrbeziehungen des ÖPNV Hohenzollernstraße / Hauptbahnhof / Zentralplatz massiv gestört würden.

Am Freitag, den 11.10.19, gaben Oberbürgermeister David Langner und Baudezernent Bert Flöck  bei einer Pressekonferenz bekannt, dass die Pfaffendorfer Brücke ab Ende des Monats wieder auf allen vier Spuren befahren werden kann.

Die ergriffenen Sanierungsmaßnahmen trugen maßgeblich zur Belastbarkeit der alten Brücke bei. So haben die Belastungsfahrten im September zu der Entscheidung geführt, die Pfaffendorfer Brücke bis zum Bau der neuen Rheinbrücke für den vierspurigen Verkehr freizugeben. Vorerst bleibt die Brücke für Fahrzeuge mit einer Gesamtlast über 30 T gesperrt. Es wird besonders den Teams des Brückenbauamtes und der beteiligten Baufirmen B.A.S. Verkehrstechnik AG, Bauwerkskonzept Rhein-Saar GmbH, MAW Stahlbau Eulberg und Spezial-Gerüstbau Löhr für Ihren Einsatz gedankt.

In der verbleibenden Zeit bis zur Wiedereröffnung der vier Spuren werden einige Sanierungsarbeiten beendet:
– Bis einschließlich 18.10.19 werden die restlichen Betoninstandsetzungsarbeiten abgeschlossen.
– In der darauffolgenden Woche, bis zum 25.10.19, werden die Entwässerungsleitungen saniert.
– In der letzten Oktoberwoche werden schließlich die Schutzwände zurückgebaut, um anschließend die vier Spuren wieder frei zu geben.

Wir danken allen Verkehrsteilnehmern für Ihre Geduld!

Oberbürgermeister Langner und Baudezernent Flöck bei der Pressekonferenz auf der Pfaffendorfer Brücke

Oberbürgermeister Langner und Baudezernent Flöck bei der Pressekonferenz auf der Pfaffendorfer Brücke

In der Nacht vom 20. zum 21. September 2019 wird die Pfaffendorfer Brücke in der Zeit von 20:30 Uhr bis voraussichtlich 6:00 Uhr für jeglichen Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Grund für diese Vollsperrung sind notwendige Belastungsfahrten außerhalb des alltäglichen Verkehrs im Rahmen des vom Brückenbauamt installierten Monitorings. In dieser Nacht fahren verschiedene Schwerfahrzeuge mit genau definierten Gewichten und Achsabständen einzeln oder in vorgegebenen Kombinationen über die Brücke. Während der Überfahrten werden an charakteristischen Bauwerksteilen über dort angebrachte Sensoren die auftretenden Spannungen ermittelt, um dadurch genaue Informationen über die Einwirkungen des Verkehrs auf das Tragsystem der Brücke zu erhalten.

Die Ergebnisse dieser Messungen, wie auch die der bisherigen Messungen des allgemeinen Verkehrs, dienen der Entscheidungsfindung, wie die Brücke nach Abschluss der gegenwärtigen Instandsetzungsarbeiten befahren wird.

Während der Zeit der Vollsperrung werden Umleitungsstrecken für beide Fahrtrichtungen über die Südbrücke eingerichtet und beschildert. Von der Sperrung sind auch die Linienbusse betroffen. Die einzelnen Busunternehmen werden die geänderten Fahrzeiten ihrer Busse rechtzeitig bekannt geben. Die Benutzung durch Fußgänger und Radfahrer wird nicht eingeschränkt.

Die Stadtverwaltung bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die auftretenden Behinderungen.

Wenn am kommenden Montagmorgen für viele der erste Schul- und Arbeitstag nach den Sommerferien beginnt, dann wundern sie sich vielleicht darüber, dass auf der Pfaffendorfer Brücke noch immer die Verkehrseinschränkungen bestehen aber weit und breit kein Bauarbeiter zu sehen ist. „Die Antwort befindet sich unter der Brücke“, wie Peter Schwarz, Leiter des Brückenbauamtes, erklärt. Die Arbeiten auf der Fahrbahn sind in der letzten Ferienwoche abgeschlossen worden. „Unter der Brücke wird aber weiter mit Hochdruck an der Sanierung der vielfältigen Schäden gearbeitet“, so Schwarz.

Hier wird von einem fahrbaren Gerüst aus, der schadhafte Beton erneuert. Die Arbeiten kommen gut voran, die bisher vorgefundenen Schäden konnten beseitigt werden.

Außerdem wurde an der Brücke ein ausgeklügeltes Messsystem eingebaut, das mit Sensoren und Kameras den Zustand des Bauwerks aufzeichnet. Während der Vollsperrung der vergangenen Nacht wurde das System kalibriert und arbeitet seitdem.

„Wenn das Monitoring genügend Daten gesammelt hat, können wir die Frage beantworten, wie viel Verkehr der Brücke noch zugemutet werden kann“, sagt der Brückenbauamtsleiter. Bisher gehen die Fachleute davon aus, dass nach Abschluss aller Sanierungsarbeiten 3 Fahrspuren mit Wechselschaltung zur Verfügung stehen. „Bis es soweit ist, bitten wir die Verkehrsteilnehmer noch um Geduld und danken für den Langmut, die sie bisher bewiesen haben“, so Amtsleiter Schwarz abschließend.

Die Sanierung der rechtsrheinischen Übergangskonstruktion der Pfaffendorfer Brücke findet mit dem Umbau der Verkehrsführung ihren Abschluss. Dazu wird in der Nacht von Donnerstag, 08. August, 21.45 Uhr bis Freitag, 09. August, 05.30 Uhr die Brücke für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt.

Dann wird der Fahrzeugverkehr wieder die beiden Mittelspuren befahren können.

Wie bei allen Sperrungen sind Radfahrende und zu Fuß Gehende nicht betroffen und können die Brücke wie gewohnt queren. Rollerfahrende können die Brücke queren, wenn sie absteigen und ihren Roller über den Geh- und Radweg schieben!

Die Übergangskonstruktion auf der Pfaffendorfer Brücke wird so weit erneuert, dass sie noch bis zur Fertigstellung der neuen Brücke funktionstüchtig sind. In dieser Woche wird die Sanierung auf zwei von vier Fahrbahnen fertiggestellt. Auf der rechten Spur Richtung Pfaffendorf sind die Arbeiten bereits abgeschlossen, aktuell wird die Spur Richtung Innenstadt bearbeitet. In der Nacht von Freitag, 26.07.19 auf Samstag, 27.07.19 wird der Verkehr auf die beiden äußeren Spuren gelegt, sodass die Übergangskonstruktionen auf den inneren Fahrbahnen bearbeitet werden können.

Welche Teile werden ertüchtigt?
Auf der Pfaffendorfer Brücke befindet sich quer zur Fahrbahn ein Spalt in der Brücke, der je nach Temperatur ein Zusammenziehen und Ausdehnen der Brücke ermöglicht. Hier ist eine Übergangskonstruktion mit Randblechen und daraufliegenden Metallplatten angebracht, die sich flexibel an die Brücke schmiegen sollen. Die Randbleche befinden sich in einem schlechten Zustand. Durch einlaufendes Wasser sind sie verrostet, was sich beim Darüberfahren auch durch ein lautes Klappergeräusch bemerkbar macht. Die Randbleche werden nacheinander entfernt und erneuert.

Die Übergangskonstruktion wird durch Bolzen und Federn stabilisiert. Beide Komponenten sind verrostet und werden durch neues, leistungsfähiges Material ausgetauscht.

Im Zuge der Sanierungsarbeiten an der rechtsrheinischen Übergangskonstruktion der Pfaffendorfer Brücke kommt es zu einer ungeplanten Verzögerung der Fertigstellung.

Das bedeutet, dass im Rahmen der nächsten Vollsperrung für den motorisierten Verkehr am kommenden Freitag 02. August, 21:45 Uhr – Samstag, 03. August, 5:30 Uhr, der Verkehr wieder auf die Oberstromseite umgelegt werden muss.

Um die Ferienzeit noch voll zu nutzen und für Rhein in Flammen die ursprüngliche Verkehrsführung herzustellen, wird in der Nacht von Donnerstag, 08.08.2019 auf Freitag, 09.08.2019, 21:45 – 5:30 Uhr, die Brücke letztmalig voll gesperrt und auf die ursprüngliche Führung, bei der beide Mittelspuren befahrbar sind, zurückgebaut.

Wie bei allen Sperrungen sind Radfahrende und zu Fuß Gehende nicht betroffen und können die Brücke wie gewohnt queren. Rollerfahrende können die Brücke queren, wenn sie absteigen und ihren Roller über den Geh- und Radweg schieben!

Im Mai 2019 hat die Stadt Koblenz für den Neubau der Pfaffendorfer Brücke das sogenannte „Planfeststellungsverfahren“ beantragt. Im Zuge dieses Verfahrens werden die Pläne (Zeichnungen und Erläuterungen) für den Brückenbau nun öffentlich ausgelegt. Jeder kann Einwendungen gegen das Bauvorhaben erheben.

Die Planunterlagen liegen in der Zeit vom 05. August 2019 bis einschließlich 04. September 2019 bei der Stadtverwaltung Koblenz, Technisches Rathaus/Hochhaus am Bahnhof, Bauberatungszentrum im Erdgeschoss, Bahnhofstraße 47 in 56068 Koblenz zu folgenden Zeiten zur allgemeinen Einsichtnahme aus:
– Montags von 08:30 Uhr bis 12:00 Uhr und von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr
– Dienstags von 08:30 Uhr bis 12:00 Uhr
– Mittwochs von 08:30 Uhr bis 12:00 Uhr und von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr
– Donnerstags von 08:30 Uhr bis 16:00 Uhr
– Freitags von 08:30 Uhr bis 12:00 Uhr.

Die Einwendungen und die Stellungnahmen sind bis spätestens 18. September 2019 schriftlich oder zur Niederschrift bei der Planfeststellungsbehörde beim Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz, Friedrich-Ebert-Ring 14-20 in 56068 Koblenz oder bei der Stadtverwaltung Koblenz, Bahnhofstraße 47 in 56068 Koblenz einzureichen. Einwendungen und Stellungnahmen können auch in elektronischer Form durch E-Mail mit qualifizierter elektronischer Signatur an lbm@poststelle.rlp.de eingereicht werden.

Wann beginnt der Bau und wie wird die neue Brücke aussehen?
Nach der aktuellen Planung soll 2021 mit dem Bau begonnen werden, der Zeitpunkt des Baubeginns ist jedoch auch vom Verlauf des Planfeststellungsverfahrens abhängig. Die neue Rheinbrücke wird über eine rezessive und transparente Bauweise verfügen, die das Landschaftsbild möglichst wenig stört,. Doch ihre filigrane Optik täuscht: die Stahlverbundbrücke wird überdurchschnittlich robust, dauerhaft und tragfähig. Wenn alles gut läuft, kann das Bauwerk eine Lebensdauer von 100 Jahren haben.

Mit seinen offenen Vouten kreiert der Neubau den visuellen Effekt einer Bogenbrücke, ähnlich der alten Eisenbahnbrücke, die von 1863 bis 1945 an dieser Stelle den Rhein überquerte bis sie im zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Somit wird ein Teil des Koblenzer Stadtbildes des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts wieder zum Leben erweckt werden.

3D Rendering der Neuen Pfaffendorfer Brücke

Visualisierung der in Planung befindlichen Rheinbrücke

In der Nacht von Freitag, 26. Juli in der Zeit von 21.45 Uhr bis Samstag, 27. Juli um 05.30 Uhr wird die Pfaffendorfer Brücke wieder für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Grund ist der Umbau der Verkehrsführung, der mit dem Fortschritt der Sanierung der Übergangskonstruktion auf der rechten Rheinseite einhergeht.

Das zuständige Brückenbauamt bittet die automobilen Verkehrsteilnehmer um besondere Beachtung der Verkehrszeichen sowie der ausgewiesenen Umleitungsstrecke. Bei der letzten Sperrung haben mehr als 20 Fahrzeuglenker einen illegalen Weg auf die Brücke gefunden und fuhren sich bei der Baustelle fest. Dieses Verhalten gefährdet insbesondere die Bauarbeiter und verzögert durch die Wendemanöver der Falschfahrer den nächtlichen Umbau der Verkehrsführung.

Die Fachleute des Brückenbauamtes möchten vermeiden, die Brücke hermetisch abzuriegeln, damit insbesondere Rettungsfahrzeuge bei Bedarf schnell die andere Flussseite erreichen können.

Die voraussichtlich letzte Nachtsperrung wird am Freitag, 02.08.2019 bis Samstag, 03.08.2019 zu den oben genannten Zeiten stattfinden. Wie bei allen Sperrungen sind Radfahrende und zu Fuß Gehende nicht betroffen und können die Brücke wie gewohnt queren. Rollerfahrende können die Brücke queren, wenn sie absteigen und ihren Roller über den Geh- und Radweg schieben!

Sieben Personen bekommen schon bald die Gelegenheit, das UNESCO-Welterbe Pfaffendorfer Brücke vor Ort von innen zu erkunden. Die Gewinner/innen erleben faszinierende Technik und bekommen einen hautnahen Einblick in die aufwendige Sanierung der historischen Rheinbrücke.

Beantworten Sie dafür auf unserem Facebook– oder Instagram-Kanal unsere Frage:

Wie hoch ist die Pfaffendorfer Brücke zwischen Unterkante der Längsträger und Rheingrund❓
a) ca. 18,5m
b) ca. 45,5m
c) ca. 7,5m .

Wer an der Verlosung teilnehmen möchte, postet die richtige Antwort bis zum 28.07.2019, 23 Uhr in die Kommentare. Die Gewinner werden zufällig ausgewählt und im Anschluss benachrichtigt.

ℹ️ Der Bereich unterhalb und innerhalb der Brücke ist üblicherweise für Besucher gesperrt. Bei der Besichtigung kann das teilweise über dem Rhein schwebende Gerüst betreten werden (wer nicht schwindelfrei ist, muss nicht oberhalb des Wassers laufen). Die Besichtigung wird von unseren Kollegen vom Brückenbauamt begleitet, die Hintergrundinfos geben und Fragen beantworten.

Die Besichtigung findet am 16. August um 10 Uhr statt, während an der Brücke gearbeitet wird.Grafik der Pfaffendorfer Brücke

In der heutigen Nacht wird die Pfaffendorfer Brücke wieder in der Zeit von 21.45 Uhr bis morgen früh um 05.30 Uhr für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Grund ist der Umbau der Verkehrsführung, der mit dem Fortschritt der Sanierung der Übergangskonstruktion auf der rechten Rheinseite zu tun hat.

Radfahrende und zu Fuß Gehende sind davon nicht betroffen und können die Brücke wie gewohnt queren.
Rollerfahrende können die Brücke queren, wenn sie absteigen und ihren Roller über den Geh- und Radweg schieben!

Voraussichtlich in den Nächten Fr., 26.07.2019 bis Sa., 27.07.2019 und Fr., 02.08.2019 bis Sa., 03.08.2019 wird die Brücke zu den oben genannten Zeiten ebenfalls für den Fahrzeugverkehr gesperrt, um eine jeweils andere Verkehrsführung einzurichten. Auch bei diesen Sperrungen sind die Geh- und Radwege nicht betroffen.

Ab heute sind die Arbeiten auf der Oberseite der Brücke zunächst weitestgehend abgeschlossen. Die Hauptarbeiten verlagern sich nun unter die Brücke. Erst wenn diese Arbeiten abgeschlossen sind, kann die Belastung der Brücke wieder erhöht und eine weitere Spur für den Verkehr geöffnet werden.
 
Die Arbeiten unter der Brücke finden statt, um die Gebrauchstauglichkeit und Standsicherheit der bestehenden Brücke unter Verkehr für die nächsten Jahre sicher zu stellen. Daher wurden unmittelbar und aktuell noch die jeweils rechten Fahrspuren in beiden Fahrtrichtungen für jeglichen Verkehr gesperrt. Darüber hinaus dürfen derzeit Fahrzeuge mit einem Gewicht von 30 Tonnen und mehr dieses Bauwerk nicht mehr befahren und Fahrzeuge über 3,5 Tonnen lediglich mit einer Geschwindigkeit von 30 km/Beschilderung auf der Pfaffendorfer Brücke

Die Übergangskonstruktion der Pfaffendorfer Brücke muss auf der Pfaffendorfer Seite instandgesetzt werden. Dazu wird in der Nacht von Freitag, 12. Juli ab 21.45 Uhr bis Samstag, 13. Juli, 05.30 Uhr die Pfaffendorfer Brücke voll gesperrt, um eine entsprechende Verkehrsführung für die Arbeiten einzurichten.

Radfahrende und zu Fuß Gehende sind davon nicht betroffen und können die Brücke wie gewohnt queren.

Rollerfahrende können die Brücke queren, wenn sie absteigen und ihren Roller über den Geh- und Radweg schieben!

Nach dem Umbau der Verkehrsführung wird weiterhin sichergestellt, dass je ein Fahrstreifen stadtein- & auswärts befahrbar ist. Jedoch werden die Fahrstreifen leicht verschwenkt.

Die Arbeiten an der Übergangskonstruktion finden unter der Woche, parallel zum laufenden Verkehr statt. Wegen dieser Instandsetzungsarbeiten kommt es an weiteren Wochenenden ebenfalls zu nächtlichen Vollsperrungen der Paffendorfer Brücke, da jeweils die Verkehrsführung auf die nächste Bauphase umgebaut werden muss:

Voraussichtlich
– Fr., 19.07.2019 ab 21:45 Uhr bis Sa., 20.07.2019 – 05:30 Uhr,
– Fr., 26.07.2019 ab 21:45 Uhr bis Sa., 27.07.2019 – 05:30 Uhr und
– Fr., 02.08.2019 ab 21:45 Uhr bis Sa., 03.08.2019 – 05:30 Uhr.
– Do., 08.08.2019 ab 21:45 Uhr bis Fr., 09.08.2019 – 05:30 Uhr.

Das Brückenbauamt bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis und erhöhte Aufmerksamkeit.

💡 Was ist eine Übergangskonstruktion?

Die sogenannte Übergangskonstruktion besteht aus Metallplatten, die die Flussbrücke mit dem Festland verbinden. Die Metallplatten halten das Bauwerk geschmeidig, denn sie dienen als Dehnfuge und gleichen Temperaturunterschiede aus: Ist es warm, dehnt sich die Brücke aus, bei Minusgraden zieht sie sich zusammen. So kommt es, dass die Pfaffendorfer Brücke im Winter 20 Zentimeter kürzer ist, als im Sommer. Da die Übergangskonstruktion der Pfaffendorfer Brücke stark verrostet ist, muss diese nun saniert werden.

Unterhalb der Pfaffendorfer Brücke schreitet der Aufbau eines großen Arbeitsgerüsts voran. Mithilfe des Gerüsts werden ab Montag, 15. Juli die Randbereiche der Brückenunterseite bearbeitet. Unter der Brücke finden sich starke Betonschäden, die durch eine umfangreiche Sanierung beseitigt werden.
Der lose, mürbe Beton wird abgetragen und der intakte Beton gereinigt. Zuletzt werden die Betonfehlstellen mit neuem Hochleistungsbeton wieder zugepritzt. Wie groß das gesamte Schadensausmaß ist, kann erst durch das Abtragen des beschädigten Materials festgestellt werden.

 

Seit der vergangenen Woche wird die Randfuge auf der Oberstromseite bearbeitet. Dort wurden bereits alle Schrammbordbleche ausgebaut und abtransportiert. Aktuell wird der ca. 10cm breite Gussasphaltstreifen vor dem Stahlwinkel auf der Fahrbahnplatte ausgebaut. Ziel dieser Arbeiten ist, die Brücke gegen Nässe abzudichten.

Die Arbeiten an der Fahrbahnfuge auf der Unterstromseite der Pfaffendorfer Brücke sind beendet und der Geh- und Radweg steht wieder komplett zur Verfügung.

In der letzten Nacht wurden die Absperrzäune auf die Oberstromseite gestellt und sofort mit den Arbeiten für die Sanierung der dortigen Randfuge begonnen.

Randfuge der Pfaffendorfer Brücke

Randfuge der Pfaffendorfer Brücke

Die Arbeiten an der Fahrbahnfuge auf der Unterstromseite der Pfaffendorfer Brücke sind fast beendet, nun soll es auf der Oberstromseite weitergehen.

In der Nacht von Dienstag, 04. Juni auf Mittwoch, 05. Juni wird die Verkehrsführung auf dem Geh- und Radweg auf der Pfaffendorfer Brücke geändert.

Die Arbeiten an der Fahrbahnfuge auf der Oberstromseite werden rund 3 Wochen dauern.  Während dieser Zeit müssen sich zu Fuß gehende und Radfahrende auf der Oberstromseite den Verkehrsraum zwischen der Straßenbeleuchtung und Brückengeländer teilen.

Auf der Unterstromseite steht Ihnen ab dem 5.Juni wieder der komplette Geh- und Radweg zur Verfügung.

Die Deckbleche aus 5 mm verzinktem Stahlblech werden aufgelegt und verankert. Nachfolgend werden auf der Fahrbahn und dem Kappenrand die Randmarkierungen hergestellt. Damit ist dann die Brückenseite fertig abgedichtet.

Neue Deckbleche auf der Pfaffendorfer Brücke

Neue Deckbleche auf der Pfaffendorfer Brücke

Unsere Kollegen vom Brückenbauamt haben weiter daran gearbeitet, dass die Brücke „dicht“ wird und kein Wasser mehr in sie eindringen kann. Dafür wurde der Gussasphaltstreifen bis zum Achsbereich der Einläufe eingebaut. Die Achse können Sie auf den Bildern anhand der aufgebrachten Latten erkennen. Danach wurde der Edelstahlwinkel bereits auf gesamter Länge der Brücke auf der Fahrbahnplatte angebracht.

Aktuell laufen die Vorbereitungen für den Einbau eines schmaleren Gussasphaltstreifens, der als Keil mit einem Gegengefälle zur bereits hergestellten Gussasphaltfläche ausgeführt wird. Somit wird dann das Wasser auf der Brücke gezielt in die Einläufe des Bauwerks geleitet und abgeführt. Aber: der Gussasphalt kann nicht bei Regen eingebaut werden.

Unterhalb der Brücke wird weiter am Aufbau eines großen Arbeitsgerüsts gearbeitet. Dieses fahrbare Gerüst wird ermöglichen, dass unter der Brücke Arbeiten vorgenommen werden können. Für das Gerüst warten unsere Kollegen aktuell noch auf das „grüne Licht“ eines Prüfingenieurs.

Das regnerische Wetter bremst den Baustellenfortschritt derzeit etwas. Dennoch hoffen unsere Kollegen beim Brückenbauamt, die Arbeiten auf der Unterstromseite (sprich auf der Seite der Brücke, aus dessen Richtung der Rhein fließt) nächste Woche abzuschließen, um dann auf der Oberstromseite weiter zu arbeiten.

Neben den Arbeiten zum Erhalt der vorhandenen Pfaffendorfer Brücke wird an der Planung der neuen Brücke gearbeitet. Heute haben wir einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur neuen Rheinbrücke getan, denn die umfangreichen Planfeststellungsunterlagen für den Bau wurden bei der Planfeststellungsbehörde des Landesbetriebes Mobilität Rheinland-Pfalz (LBM) abgegeben.

Bei dem sogenannten Planfeststellungsverfahren werden alle wesentlichen Pläne für die neue Brücke geprüft und anschließend öffentlich ausgelegt. Bei der Planfeststellung soll herausgefunden werden, wer und welche Bereiche vom Neubau der Brücke betroffen sind. Ein Beispiel für solch einen Fall ist das Wasser- und Schifffahrtsamt auf der Pfaffendorfer Seite, das für die Bauzeit umgesiedelt werden muss. Auch werden sowohl Denkmalschutz-, als auch Naturschutzaspekte vom Neubau der Brücke berührt. So leben in der Pfaffendorfer Brücke Fledermäuse und Eidechsen, die umgesiedelt und später in der neuen Brücke wieder angesiedelt werden.

Wie lange genau das dauern wird lässt sich nicht bestimmen, da Bürger und Gruppierungen im Rahmen des Anhörungsverfahrens Einsprüche gegen die Planung erheben können. Erst wenn diese abgearbeitet sind, kann mit einem rechtskräftigen Beschluss das Bauvorhaben beginnen. Aufgrund der umfangreichen Vorabstimmungen im Vorfeld des Verfahrens sind die Fachleute des Brückenbauamtes zuversichtlich, dass das Baurecht relativ zügig erlangt werden kann.

Ordner mit Planfeststellungsunterlagen

Ordner mit Planfeststellungsunterlagen

Die Pfaffendorfer Brücke wurde am 18. Juli 1953 für den Verkehr freigegeben und ist somit eine der ältesten Brücke in Koblenz. Sie können sich vorstellen, dass ihre Bausubstanz dementsprechend in die Jahre gekommen ist und verschiedene Schäden aufweist.

Viele dieser Schäden waren bekannt und wurden nach ihrer Feststellung behoben. Schnell wurde aber klar: eine vollständige Sanierung wäre nur von geringer Haltbarkeit und würde fast so viel kosten, wie der Bau einer neuen Brücke. Da macht es natürlich Sinn, eine neue, bessere Brücke zu bauen! Genau diese neue, bessere Brücke wird aktuell geplant.

Doch warum muss dann gerade jetzt noch an der alten Brücke gerarbeitet werden? Bis es so weit ist, dass eine neue Rheinbrücke durch unser schönes Koblenz führt, muss die alte Pfaffendorfer Brücke noch genutzt werden. Deshalb wurde sie in den vergangenen Jahren besonders häufig geprüft. Zuletzt ist dabei herausgekommen, dass dringend einige „lebensverlängernde Maßnahmen“ vorgenommen werden müssen, die nicht aufgeschoben werden können. Zum Glück! Denn nun kann vorgebeugt werden, dass der Zustand der Brücke sich weiter verschlechtert und sie womöglich ganz für den Verkehr gesperrt werden muss.

Wie Sie bestimmt wissen, ist die Brücke aktuell nur zweispurig befahrbar. Nur so kann die Brücke entlastet werden und können auch an den Rändern der Brücke Arbeiten vorgenommen werden. Unsere Kollegen auf der Baustelle schließen diese Arbeiten schnellstmöglich ab, denn dann wird eine dritte Fahrspur eingerichtet, die morgens in die Stadt hinein und nachmittags aus der Stadt heraus führt.

Sie fahren über die Pfaffendorfer Brücke und sehen nur wenige Arbeiter? Und diese auch nur auf einer Seite? Trödeln die etwa, oder warum arbeitet dort niemand?

Vielleicht haben Sie sich schon einmal etwas Ähnliches gedacht, als Sie auf der Brücke unterwegs waren. Denn Sie wollen auf keinen Fall, dass sich die Arbeiten (und die Staus) länger hinziehen als unbedingt nötig.

Das verstehen wir. Jedoch können wir Ihnen Entwarnung geben: die Arbeiten werden so schnell und so gründlich wie möglich vorgenommen.

Dass manchmal keine oder nur wenige Arbeiter für Sie sichtbar sind, hat verschiedene Gründe:

Die verschiedenen Arbeitsschritte müssen nacheinander je Streckenabschnitt abgearbeitet werden. Meist können maximal drei Arbeiter beteiligt werden. Können Arbeiten durch mehr Personal verstärkt werden, bekommen die Kollegen sofort Verstärkung.
– einige Arbeiten finden nicht auf, sondern unterhalb der Brücke statt. Selbst wenn für Sie also keine Arbeiter zu sehen sind, wird dennoch an der Brücke gearbeitet.
– sehen Sie viele Regenwolken, sehen Sie wahrscheinlich weniger Arbeiter. Einige der notwendigen Arbeiten sollten bei Regen nicht durchgeführt werden, da das Ergebnis nicht lange halten würde.
– es gibt nur begrenzt Platz in der sogenannten „Liniebaustelle“. Diese ist lang und schmal, sodass sie den beiden Autofahrspuren ausreichend Platz lässt. Umso weniger Platz bietet sie mehreren Arbeitern gleichzeitig.
– es wird immer nur auf einer Seite der Brücke gearbeitet. Würde auf beiden Seiten gleichzeitig gearbeitet, müssten die Geh- und Radwege zu stark eingeschränkt werden.
– die aktuell stattfindenden Arbeiten sind nicht zeitkritisch, denn diese werden abgeschlossen sein, bevor andere Arbeiten überhaupt beginnen können. Deshalb finden aktuell auch keine Nacht-, Schicht- oder Feiertagsarbeiten statt.

BMX-Fahrer auf der Pfaffendorfer Brücke

📸: @franklukas , der mit seinem BMX auf der Brücke unterwegs war.

Wir grüßen Sie an diesem sonnigen Dienstag von der #PfaffendorferBrücke.
Wir waren heute Morgen gemeinsam mit Oberbürgermeister David Langner und Baudezernent Bert Flöck auf der Baustelle unterwegs. Die beiden haben heute fleißig mit angepackt und haben einen unserer nigelnagelneuen koblenz-baut-Banner auf der Brücke angebracht.

Doch warum das Ganze?
Wir wissen, dass die Verkehrsbelastung auf unseren Koblenzer Straßen hoch ist und viele von Ihnen länger brauchen, um auf die Arbeit oder nach Hause zu kommen. Unser Brückenbauamt arbeitet mit Hochdruck daran, dass Koblenz keine #Brückenschmerzen mehr hat.
In der Zwischenzeit wollt ihr sicherlich wissen, wie die Arbeiten voran gehen und was wir tun, um die Situation für euch zu verbessern.

Wie unser Banner schon verrät: folgt Sie Koblenz-Baut und wir halten Sie auf dem Laufenden mit
aktuellen Informationen und Hintergrundeindrücke zu den umgesetzten Verbesserungen an der Pfaffendorfer Brücke, Details zu dieser und anderen Baustellen sowie spannenden Einblicken in andere Bauprojekte in unserer Stadt.
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 Sie finden uns auch auf Instagram @koblenz_baut, Facebook und auf Twitter @KoblenzBaut.

OB David Langner und Baudezernent Bert Flöck vor dem Koblenz-baut-Banner

OB David Langner und Baudezernent Bert Flöck vor dem Koblenz-baut-Banner

Die Betonsanierung an den Kappenrändern und der Oberseite der Fahrplatte wurde zwischenzeitlich abgeschlossen. Derzeit werden die Stahlwinkel zum Fugenverschluss eingebaut, und die Entwässerungsrinne aus Gussasphalt neu hergestellt. Diese Arbeiten werden danach auch auf der anderen Fahrbahnseite durchgeführt und dort noch im Juni abgeschlossen.

Die Arbeiten zum Aufbau eines Arbeitsgerüstes laufen planmäßig weiter. Das Gerüst wird in zwei bis drei Wochen betriebsbereit sein. Danach beginnen dann die Arbeiten an den Schäden unterhalb der Brücke.

Derzeit wird die Pfaffendorfer Brücke ertüchtigt. Das Brückenbauamt wird regelmäßig über die gerade anstehenden Arbeiten berichten. Gegenwärtig laufen die Bauarbeiten zur Ertüchtigung der Randbereiche der Fahrbahn und des Geh- und Radweges. Nach Entfernung der alten Schrammbordschienen aus Stahl wurde der darunterliegende marode Beton (Foto 2) bearbeitet und wird nun mit einem kunststoffvergüteten Beton ertüchtigt (Fotos 0 und 1). Danach wird die Randfuge mit Stahlbauteilen dicht verschlossen. Gleichzeitig wurde mit dem Aufbau eines notwendigen Arbeitsgerüstes unterhalb der Brücke begonnen (Fotos 3 und 4). Von diesem Gerüst werden die Schäden an der Fahrbahntafel beseitigt.

In der Nacht von Dienstag, 16. auf Mittwoch, 17. April wird die Pfaffendorfer Brücke zwischen 21.45 Uhr und 5.30 Uhr für jeglichen Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Südbrücke und wird ausgeschildert. Das betrifft auch die Linienbusse; veränderte Fahrzeiten geben die Busunternehmen gesondert bekannt. Grund für die Vollsperrung ist der Aufbau von Stahlschutzwänden auf der Pfaffendorfer Brücke.

Gleichzeitig wird auf der Unterstromseite das Baufeld für die Abdichtungsarbeiten an der Schrammbordfuge eingerichtet. Hierzu wird der Geh- und Radweg in Längsrichtung teilweise abgesperrt. Ab Mittwoch, 17. April steht dem öffentlichen Verkehr auf dem Geh- und Radweg nur der Bereich zwischen den Lampenmasten und dem Brückengeländer zu Verfügung. Die Arbeiten an der Fuge sollen etwa 3 Wochen andauern.

Das Brückenbauamt bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

Mit Verengung der Pfaffendorfer Brücke auf zwei Fahrspuren hat sich die Stadt Koblenz mit zusätzlichen Angeboten für Verkehrsteilnehmer der rechten Rheinseite beschäftigt. Verschiedene Optionen wurden hierbei geprüft.

Fest steht nun, dass eine Einbindung der Seilbahn derzeit nicht umgesetzt wird. Gründe hierfür sind, dass nicht ausreichend Parkplätze auf der Niederberger Höhe zur Verfügung stehen und der notwendige Shuttle von den vorhandenen Parkplätzen zur Bergstation eingerichtet werden müsste. Außerdem wäre die Vorlaufzeit für entsprechende Busshuttle von der Talstation in das Verwaltungszentrum nicht unerheblich. Es würden zusätzliche Busse und Fahrpersonal benötigt, die nicht kurzfristig zur Verfügung stehen. Zudem spielten auch die Kosten für das Komplettpaket im oberen sechsstelligen Bereich eine Rolle, die Seilbahn-Überlegungen nun zunächst nicht weiterzuführen. Die Stadt Koblenz dankt hier allen Verhandlungspartnern für deren Entgegenkommen und die kooperativen Gespräche.

Ab dem Dienstag nach Ostern, dem 23.04.2019, wird die Fähre Ehrenbreitstein ihre Betriebszeit auf 6:00 bis 19:00 Uhr erweitern. Montags bis freitags, in der Zeit von 6:00 bis 9:00 Uhr werden dann dort kostenlose Tagesrückfahrtickets ausgegeben, die jeweils für den Tag zur Hin- und Rückfahrt berechtigen.

Geprüft werden derzeit Verstärkungsmaßnahmen für den ÖPNV, sowohl im Zug- als auch im Busverkehr.

Ein Hauptaugenmerk liegt für die Stadt Koblenz auf der baulichen Verstärkung und Sanierung der Pfaffendorfer Brücke, um möglichst noch in diesem Jahr wieder zwei Fahrspuren für den morgendlichen Berufsverkehr in die Stadt bzw. den abendlichen Verkehr aus der Stadt heraus, anbieten zu können.

Hier finden Sie Antworten auf die meist gestellten Fragen zur Pfaffendorfer Brücke.

Sollten Sie darüber hinaus noch Fragen haben, können Sie uns gerne Ihre Fragen per Mail zusenden.

Weil alle drei Brücken Schäden aufweisen, die präventiv beseitigt werden müssen. Nur so können weitere Schäden verhindert und es kann sichergestellt werden, dass die Brücken weiterhin befahrbar sind.

Die Sanierungsarbeiten an der Südtangente und an der Bendorfer Brücke waren bereits seit langer Zeit geplant und sollten sich zeitlich nicht mit einer Baustelle auf der Pfaffendorfer Brücke überschneiden. Eine Prüfung der Pfaffendorfer Brücke im März hat jedoch gezeigt, dass sich die Schäden an der Brücke in einem unerwartet schnellen Tempo weiterentwickeln. Da die Pfaffendorfer Brücke noch mindestens vier Jahre unter Verkehr bleiben muss, musste unmittelbar mit Sanierungsarbeiten begonnen werden. Diese Arbeiten stellen sicher, dass die alte Brücke noch bis zur Fertigstellung der neuen Brücke befahren werden kann.

Die Arbeiten an der Bendorfer Autobahnbrücke und der Südbrücke (beide in Verwaltung des LBM) waren aufeinander und auch mit der Stadt abgestimmt. Die zwingende Notwendigkeit der Arbeiten und Einschränkungen an der Pfaffendorfer Brücke wurde erst erkennbar, als an den anderen Brücken bereits gearbeitet wurde.

Derzeit wird geschätzt, dass die Instandsetzung über 1 Mio. Euro kosten wird. Der genaue Abrechnungswert ergibt sich jedoch erst am Bauende, da es während der verschiedenen Bauphasen durchaus noch zu Leistungsverschiebungen kommen kann.

Die Pfaffendorfer Brücke wird regelmäßig gem. DIN 1076 geprüft. Schädigungen waren also bekannt und wurden in der Vergangenheit auch weitgehend beseitigt. Im Jahr 2012 wurde die Brücke nach den aktuellen Vorgaben statisch nachgerechnet. Dabei wurde festgestellt, dass sie entweder verstärkt oder neu gebaut werden muss, um die derzeitigen und künftig zu erwartenden Verkehrslasten sicher aufzunehmen. Aus wirtschaftlichen Gründen entschloss sich die Stadt zum Neubau. Mit 66 Jahren ist die „Lebenszeit“ eines Brückenbauwerkes tatsächlich (noch) nicht abgelaufen. Die normative Nutzungsdauer beträgt bei dynamisch belasteten Bauteilen 75 Jahr, bei statisch belasteten 110 Jahre.
Die Neubauinvestition wurde nicht hinausgeschoben, an ihr wird engagiert und zielstrebig gearbeitet. Die notwendigen Planungsarbeiten sind sehr komplex. Sie beinhalten neben der eigentlichen Bauwerksplanung die vielfältigen Vorgaben für Natur- und Umweltschutz, die Rheinschifffahrt, Denkmalpflege, UNESCO Weltkulturerbe, Einbindung in das vorhandene und künftige Straßen- und Wegenetz etc.
Die jetzige Sanierungsmaßnahme soll sicherstellen, dass die Brücke noch genutzt werden kann bis die neue Brücke in Betrieb genommen wird.

Im Mai 2019 wurde die Planfeststellung des Neubaus bei der zuständigen Planfeststellungsbehörde beantragt. Vom erfolgreichen Ausgang dieses öffentlichen Baurechtsverfahrens wird abhängig sein, wann mit dem Bau begonnen werden darf. Und dies kann naturgemäß nie genauer bestimmt sein. Die Detailplanungen für den Neubau laufen parallel auf Hochtouren. Wenn alles gut läuft, könnte Ende 2020 ein Bauvertrag abgeschlossen und mit dem eigentlichen Bau 2021 begonnen werden. Es ist mit einer Bauzeit von drei Jahren zu rechnen, wobei etwa nach zwei Jahren der Verkehr bereits auf die neue Brücke umgelegt wird. Mit anderen Worten: Die alte Pfaffendorfer Brücke muss mindestens noch vier Jahre unter Verkehr bleiben.

Die neue Rheinbrücke wird auf jeder Brückenseite über einen vom Fußgänger- und Fahrzeugverkehr abgetrennten Radweg verfügen.

Die Stadt hat sich erfolgreich mit der evm-Verkehrsgesellschaft über eine Verbesserung des ÖPNV-Angebots abgestimmt. Die rheinquerenden Buslinien sollen gestärkt werden, in dem die Busse zwischen Vallendar und Koblenz in engerer Taktung fahren. Außerdem hoffen wir, dass bereits in den kommenden Monaten die Fahrpreise für den Bus reduziert werden können.

Die Stadt Koblenz ist selbst einer der großen Arbeitgeber in Koblenz und hat deshalb die Rahmenarbeitszeit für ihre rund 2200 Mitarbeiter/innen ausgeweitet. Darüber hinaus befinden wir uns in engem Kontakt mit anderen großen Arbeitgebern. Das Ziel ist, in vielen Firmen in unserer Stadt und im Umland eine größere Flexibilität in den Arbeitszeiten zu ermöglichen, soweit dies möglich ist.