Horchheimer Eisenbahnbrücke: 2. Bauabschnitt in vollem Gange
Bereits seit Anfang März konnten die Umbauarbeiten des Arbeits- und Schutzgerüstes vom 1. Bauabschnitt in den 2. Bauabschnitt beim Brückenbauwerk Horchheimer Eisenbahnbrücke zum Ausbau des Geh- und Radweges im Auftrag des städtischen Tiefbauamtes abgeschlossen werden.
„Durch den bereits abgeschlossenen ersten Bauabschnitt wird die Verbreiterung des Weges von 1,50 Meter auf 2,50 Meter deutlich sichtbar. Hier wurde die tragende Konstruktion des Weges umgebaut, was nun auch im 2. Bauabschnitt passieren wird“, erklärt Tiefbauamtsleiter Dr.-Ing. Kai Mifka.
Eine weitere Besonderheit des Projektes ist, dass die Bauarbeiten parallel zum dortigen Bahnverkehr stattfinden: Kurzzeitige Unterbrechungen der Arbeit finden regelmäßig statt, da die Brücke Erschütterungen durch darüberfahrende Züge ausgesetzt ist. Doch die aktuellen Arbeiten im Baufeld haben noch eine weitere Herausforderung: Die Farbbeschichtung der alten Konstruktionen wird derzeit abgetragen, weshalb besondere Schutzanzüge und Atemschutzmasken für das Baustellenpersonal erforderlich sind.
Im Vorlandbereich auf der Horchheimer Seite befinden sich unterhalb der Eisenbahnbrücke weitere Gleise. Die Flussbrücke geht hier in ein eigenständiges Bauwerk über, das dringend erneuert werden muss. Deshalb wird die neue Geh- und Radwegbrücke ab dem Flusspfeiler auf der Horchheimer Seite von der eigentlichen Eisenbahnbrücke getrennt werden, damit bei einem Neubau der Vorlandbrücke durch die Deutschen Bahn der eigentliche Rad- und Fußweg als wichtige Verbindungsachse bestehen bleiben kann. Hierfür wird im Juli 2026 die eigenständige Brückenkonstruktion während einer Bahnsperrpause eingehoben.
Das Bauprojekt befindet sich insgesamt im Zeit- und Kostenplan und wird im Dezember 2026 fertiggestellt.
Weitere Informationen und Visualisierungen rund um das Großbauprojekt „Horchheimer Eisenbahnbrücke“ sind unter www.koblenz-baut.de/frb einsehbar.



