Ausbau Behringstraße wird nach Pfingsten beginnen
Das Tiefbauamt der Stadt Koblenz wird ab Dienstag, 26. Mai 2026, mit den Ausbauarbeiten in der Behringstraße im Koblenzer Stadtteil Rauental beginnen.
Die Gesamtmaßnahme ist in zwei Bauabschnitte unterteilt, die voraussichtliche Fertigstellung wird im Sommer 2027 sein.
Der erste Bauabschnitt erstreckt sich vom Kreuzungsbereich Behringstraße / Moselweißer Straße / Blücherstraße bis zur Boelckestraße. Die Durchführung der Baumaßnahme erfolgt unter Vollsperrung. Zu Beginn wird die Straßenoberfläche entsprechend zurückgebaut und fachgerecht entsorgt.
Vor Beginn der weiteren Erdarbeiten wird eine Kampfmittelsondierung durchgeführt. Erst nach Freigabe des Baufeldes als „kampfmittelfrei“ können die eigentlichen Tiefbauarbeiten beginnen. Hierbei wird neben dem geplanten Straßenbau auch im gleichen Zuge der Kanal seitens des Eigenbetriebes der Stadtentwässerung sowie die Versorgungsleitungen seitens der Versorger erneuert.
Nach dem Aushub und der Entsorgung bzw. Wiederverwertung des vorhandenen Materials wird eine neue Frostschutzschicht eingebaut. In diesem Zusammenhang erfolgt auch die Neuverlegung der Straßenentwässerung.
Im Anschluss wird die Oberfläche vollständig neu aufgetragen. Die Fahrbahn wird in Asphaltbauweise ausgeführt, während Parkbuchten und Gehwege in Pflasterbauweise hergestellt werden.
Entlang der Straße werden zudem Baum- und Pflanzbeete angelegt. Im Bereich der Kreuzungen werden darüber hinaus ungesicherte Querungsstellen eingerichtet, um insbesondere sehbehinderten Menschen das sichere Überqueren zu erleichtern.
Beide Bauabschnitte erfolgen fast analog zueinander.
Die Kosten der Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro und werden durch das Innenministerium des Landes Rheinland-Pfalz mit 131.000 Euro gefördert.
Während der Bauarbeiten des ersten Bauabschnittes ist auch der öffentliche Personennahverkehr der koveb betroffen. Die Buslinien 4/14, 6/16 und N6 werden wie folgt umgeleitet:
Linie 4/14
Richtung Metternich:
Ab der Haltestelle „Saarplatz“ über die Schlachthofstraße zur Haltestelle „Kurt-Schumacher-Brücke“
Alle Haltestellen auf der Umleitungsstrecke werden angedient.
Es entfallen die Haltestellen „Franz-Weis-Straße“, „St. Elisabeth-Kirche“, „Blücherstraße“, „Marienhof“, „Verwaltungszentrum Süd“ und „Kurt-Schumacher-Brücke Steig D“.
Richtung Zentrum:
Ab der Haltestelle „Kurt-Schumacher-Brücke“ über die Schlachthofstraße und Steinstraße zur Haltestelle „St.-Elisabeth-Kirche“. Ab dort erfolgt die normale Linienführung.
Alle Haltestellen auf der Umleitungsstrecke werden angedient.
Es entfallen die Haltestellen „Kurt-Schumacher-Brücke Steig C“, „Verwaltungszentrum Süd“, „Marienhof“ und „Blücherstraße“.
Linien 6/16 und N6
Richtung Moselweiß:
Ab der Haltestelle „Saarplatz“ über die Schlachthofstraße zur Ersatzhaltestelle „Rudolf-Virchow-Straße“ (in der Rudolf-Virchow-Straße), weiter zur Haltestelle „Kemperhof“. Ab hier erfolgt die normale Linienführung.
Alle Haltestellen auf der Umleitungsstrecke werden angedient.
Es entfallen die Haltestellen „Franz-Weis-Straße“, „St. Elisabeth-Kirche“, „Blücherstraße“, „Marienhof“ und „Verwaltungszentrum Süd“.
Richtung Zentrum:
Ab der Haltestelle „Kemperhof“ zur Ersatzhaltestelle „Rudolf-Virchow-Straße“, weiter über die Schlachthofstraße und Steinstraße zur Haltestelle „St. Elisabeth-Kirche“. Ab hier erfolgt die normale Linienführung.
Alle Haltestellen auf der Umleitungsstrecke werden angedient.
Es entfallen die Haltestellen „Verwaltungszentrum Süd“, „Marienhof“ und „Blücherstraße“.


