Umbau eines Areals - Interimsschule/ Neubau Grundschule/ Neubau KiTA Goldgrube

Das alte Gelände der Overberg-Hauptschule im Koblenzer Stadtteil Goldgrube wird aus der ursprünglich angedachten Nutzung von Grundschule, KiTa und Wohnbebauungen umgeplant. 
Hintergrund ist, dass ein Interimsschulstandort für etwaige Sanierungsmaßnahmen an Koblenzer Schulen benötigt wird. Vorbehaltlich der noch ausstehenden Gremienentscheidungen soll die erste Nutzung des Interimsschulstandortes durch das Max-von-Laue-Gymnasium erfolgen. 


Was wird gebaut?

Es wird durch das Zentrale Gebäudemanagement der Stadt Koblenz der Interimsschulstandort, die Containerschule - Übergangslösung während des Abrisses und des Neubaus - der Pestalozzi Grundschule und der bereits abgeschlossene Neubau der KiTa Goldgrube auf dem vorhandenen Areal errichtet. 


Interimsschule 

Es besteht dringender handlungsbedarf am Hauptstandort des Max-von-Laue-Gymnasiums, da am Gebäude massive Sanierungsmaßnahme erfolgen müssen, die einen Schulbetrieb nebenbei ausschließen. Aus diesem Grund wird für die Erstnutzung des Interimsschulstandortes das Max-von-Laue-Gymnasium genannt. Genauere Informationen zur Sanierung des Max-von-Laue-Gymnasiums sind auf der Großbauprojektseite zu finden. 
Für die Nutzung durch das Max-von-Laue-Gymnasium werden derzeit 5 Jahre veranschlagt. Die Nachnutzung wird im Einzelfall durch den Stadtrat per Beschluss entschieden. 

Grundschule Pestalozzi 

Die Grundschule Pestalozzi wird als Übergangslösung in eine Containerschule umgesiedelt werden, damit das Bestandsgebäude an Ort und Stelle abgebrochen und neu gebaut werden kann. Im Zuge des Neubaus wird auch die Sporthalle am alten Standort neu errichtet werden. 
Die alte Sporthalle wird dauerhaft während der gesamten Baumaßnahme erhalten bleiben, sodass der Sportunterricht sowie die Sportvereine eine Nutzung garantiert haben. Erst wenn die neue Sporthalle fertiggestellt ist, wird die alte abgerissen. 

KiTa Goldgrube 

Der Neubau der 8-zügigen KiTa in der Goldgrube ist weitestgehend abgeschlossen. In den kommenden Monaten werden vom Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen noch die Außenanlagen errichtet, sodass die KiTa voraussichtlich ab dem KiTa-Jahr 2026/2027 starten kann. 



Verkehrssituation Goldgrube

Das Tiefbauamt der Stadt Koblenz arbeitet derzeit an einem Verkehrskonzept, welches durch die Umplanung des Areals von Nöten ist. Im ersten Zuge sollen für die Anwohner die Anwohnerparkzonen erweitert werden, sodass eine Entlastung für die Parkzone 15 entsteht. Zudem werden die Anregungen aus der Bevölkerung derzeit geprüft und entsprechend ins Konzept eingearbeitet. 
Neben den möglichen verkehrlichen Anpassungen wird auch im Bereich der neuen Geh- und Radwegbrücke, welche die 12-gleisige Bahnanlage ins Rauental überqueren lässt, ein Mitarbeiterparkplatz für das Areal errichtet. So werden die Mitarbeitenden nicht im öffentlichen Straßenraum Parkflächen nutzen müssen. 
Zudem ist die neue Geh- und Radwegbrücke ein elementarer Punkt für den zukünftig zu bauenden Schienenhaltepunkt "Verwaltungszentrum" der Deutschen Bahn. So soll die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehres forciert werden. Auch ist die Nähe zum Koblenzer Hauptbahnhof sowie zum Schienenhaltepunkt "Stadtmitte" ein reger Vorteil. Die allgemeine Anbindung durch die koveb-Linie 9 ist ebenfalls von Vorteil. 

Ein Screenshot aus dem städtischen Geoportal zeigt das Areal der Goldgrube. 

Für die Elternschaft werden sogenannte Kiss & Drop-Zonen eingerichtet, die ein Kurzzeitparken ermöglichen. Hierbei sind vor allem die KiTa-Eltern bedacht. 

Für Anregungen zum Verkehrskonzept kann gerne Kontakt über das Kontaktformular aufgenommen werden. 


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