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Wasserspielplatz bleibt vorerst weiter ausgeschaltet - Defekte Teile konnten identifiziert werden

Der städtische Wasserspielplatz am Deutschen Eck bleibt vorerst weiter ausgeschaltet. Am Donnerstag musste der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen die elektronische Steuerung aus Sicherheitsgründen abschalten. Der unterirdisch verbaute Computer, der unter anderem den Wasserfluss, die Wasseraufbereitung und die Dosierungsanlage für die Wasserhygiene steuert, drohte zu überhitzen.

Ein Techniker hat inzwischen mehrere defekte Bauteile identifiziert. Die benötigten Ersatzteile wurden bestellt und sollen voraussichtlich am Mittwoch geliefert werden. Erst nach dem Einbau wird sich zeigen, ob die Steuerung anschließend wieder störungsfrei funktioniert oder weitere Reparaturen erforderlich sind.

Wasserspielplätze dieser Art sind technisch sehr komplex und aufgrund ihrer intensiven Nutzung besonders störanfällig. Auch andere Städte berichten von vergleichbaren Herausforderungen beim Betrieb solcher Anlagen.

Für den Wasserspielplatz am Deutschen Eck wird deshalb bereits über eine grundlegende technische Erneuerung nachgedacht. Ziel ist es, die verschiedenen Systeme besser aufeinander abzustimmen, die Wartung zu vereinfachen und künftig möglichst auf regionale Ansprechpartner zurückgreifen zu können. Angestrebt wird eine Modernisierung in den kommenden Jahren, idealerweise bis zur Bundesgartenschau 2029. Konkrete Entscheidungen hierzu stehen jedoch noch aus und werden in den politischen Gremien beraten.

Spielgeräte stehen auf einem Wasserspielplatz, ohne, dass Wasser fließt.
Auf dem Wasserspielplatz am Deutschen Eck fließt seit wenigen Tagen kein Wasser mehr. Grund dafür ist ein technischer Defekt.
Hinweisschilder weisen aktuell daraufhin, dass der Wasserspielplatz am Deutschen Eck in Koblenz nicht in Betrieb ist.